Arbeiterwohlfahrt Rostock
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Neue Erzieherausbildung bei der AWO RostockDie neue praxisintegrierte Erzieherausbildung startete am 1. August 2017 in Mecklenburg-Vorpommern. Die speziell für den Einsatz in Kindertagesstätten konzipierte Ausbildung war auch Thema von Besuchen der Landessozialministerin Stefanie Drese und des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Thomas Krüger.

Sozialministerin Drese bedankte sich bei ihrem Besuch am 27. Juli 2017 in der Kita „Rappelkiste“ in der Rostocker Südstadt bei der AWO Rostock für die praktische Unterstützung im Vorfeld der neuen Ausbildung und wünscht sich eine fachlich-kritische Begleitung. Thomas Krüger konnte sich dann drei Monate später ein Bild von den ersten praktischen Erfahrungen mit der Ausbildung bei einem Gespräch am 23. November 2017 bei der AWO Rostock, an dem auch die vier Auszubildenden teilnahmen, machen.

Der stv. Kreisvorsitzende Rainer Albrecht sowie Geschäftsführer Sven Klüsener zeigten sich sehr zufrieden: „Die AWO Rostock ist an einem Gelingen der neuen Erzieherausbildung, in der alle für die zukünftige Arbeit in der Kita relevanten Inhalte vermittelt werden, interessiert, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Wir wollten von Anfang an dabei sein“, teilte Rainer Albrecht mit. „Diese neue Ausbildung wird ein Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern werden. Zum Ende 2017 lagen 50 Bewerbungen für die zukünftig fünf Lehrstellen pro Lehrjahr in unseren vier Kindertagesstätten für das neue Ausbildungsjahr 2018 vor - ein deutlicher Beleg, dass die Richtung stimmt“, ergänzt Sven Klüsener.

Drei unserer vier Auszubildenden (darunter ein Mann) verfügten bereits über einen anderen Berufsabschluss. Auch bei den vorliegenden Bewerbungen hält dieser Trend an: Zum einen sind etwa ein Viertel sind männliche Bewerber. Zum anderen verfügen die meisten von ihnen bereits über einen anderen Berufsabschluss. Für Sven Klüsener ist gerade Letzteres auch sehr wichtig, da es im Vorfeld der Einführung dieser neuen Ausbildung Befürchtungen gab, dass damit eine Absenkung der Qualität einhergeht: „Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Erzieher zukünftig auch noch Berufserfahrungen aus handwerklichen Berufen mitbringen, sehe ich da sogar einen Mehrwert für die pädagogische Arbeit mit Kindern.“

Hintergrund: Seit dem 1. August 2017 gibt es in Mecklenburg-Vorpommern die praxisintegrierte Erzieherausbildung. Die Auszubildenden werden mit entsprechender, tariflicher Vergütung beim Träger angestellt und durchlaufen in drei Jahren die Ausbildung, die später zum Einsatz als Erzieher für 0- bis 10-jährige in Kindertagesstätten berechtigt. Sie sind dabei in der Woche durchschnittlich drei Tage an der Beruflichen Schule und zwei Tage in der Kita. Bislang gab es lediglich die vierjährige Ausbildung mit mehrwöchigen Praxistagen und ohne Ausbildungsvergütung

 

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