Arbeiterwohlfahrt Rostock
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awo-rostock-logoProblem: Senator Bockhahn verweigert leider bislang entsprechende Verhandlungen

Rostock, 3. Februar 2016. Die Arbeiterwohlfahrt Rostock hat seit geraumer Zeit ein alternatives Konzept entwickelt, mit dem Kinder, deren Eltern Bedarf nach längeren Öffnungszeiten haben, in der eigenen Häuslichkeit betreut werden können. Dieses Konzept ist seit Anfang November 2015 praktisch umsetzungsreif.

„Es ist doch unstrittig, dass wir flexiblere Formen der Kinderbetreuung benötigen.“, sagt der Geschäftsführer der AWO Rostock Sven Klüsener und ergänzt: „Wenn aber in Rostock von ca. 14.000 Kinder, die tagtäglich betreut werden, nur etwa 100 einen gelegentlichen Bedarf nach einer längeren Betreuung haben, benötigt man dafür nicht eine Kita in Reutershagen. Was sollen denn Eltern machen, die zum Beispiel in Groß Klein oder in Dierkow wohnen? Da gibt es aus Sicht der AWO andere Lösungen, bei denen das Kind abends trotzdem im eigenen Bettchen schlafen kann.“

Die AWO Rostock möchte in den Verhandlungen zur Kita „Rappelkiste“ ein entsprechendes Konzept mit der Hansestadt Rostock vereinbaren. „Leider ist es bis heute nicht zu entsprechenden Verhandlungen mit der Hansestadt Rostock gekommen. Dadurch konnten wir unsere Vorschläge, die voll kompatibel zum Programm „KitaPlus“ von Bundesministerin Manuela Schwesig sind, mit dem Amt für Jugend und Soziales noch nicht besprechen.“, ergänzt Klüsener.

„Unser Konzept für die Kita in der Südstadt umfasst drei Phasen: 1. längere Öffnungszeiten in der Kita „Rappelkiste“, 2. einen Hol- oder Bringedienst für die Kinder mit ggf. anschließender Betreuung in der Häuslichkeit und 3. eine Betreuung über Nacht in der eigenen Häuslichkeit des Kindes mit von der AWO extra dafür geschulten Babysittern. Damit wären aus unseren Erfahrungen die größten Probleme von Eltern gelöst.“, erklärt Sven Klüsener und führt fort: „Dieses Konzept könnten wir auch in unserer Einrichtung in Groß Klein anbieten. Darüber hinaus ließe sich das sicherlich in Kooperationen mit anderen Trägern auf das gesamte Stadtgebiet übertragen.“