Arbeiterwohlfahrt Rostock
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit.

AWO archiv tag 07 0305 0Berlin, den 30.09.2019. Durch eine Änderung der Rentenanpassungsformel soll ein Jojo-Effekt bei den Rentenerhöhungen 2020 und 2021 verhindert werden. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes: "Aus Sicht der AWO ist klar: Statistische Umstellungen dürfen nicht dazu führen, dass die rentenanpassungsrelevante Lohnentwicklung wie ein Jojo in einem Jahr nach oben und im darauf folgenden Jahr nach unten springt. Grundlage der Rentenerhöhungen muss die tatsächliche Lohnentwicklung bleiben. Hier darf den Rentnerinnen und Rentnern nichts weggenommen werden."

Hintergrund ist eine Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Hierdurch fällt die maßgebliche Lohnentwicklung für die Rentenerhöhung 2020 statistisch höher aus. Bei der Rentenerhöhung 2021 würde dieser statistische Sondereffekt durch eine entsprechend niedrigere Lohnentwicklung wieder ausgeglichen.

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 335.000 Mitgliedern, 66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie 225.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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Quelle und Bild: AWO-Bundesverband e.V.

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