Arbeiterwohlfahrt Rostock
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit.

ARBEITERWOHLFAHRT (AWO) ROSTOCK

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Die AWO Rostock unterstützt die Forderung des Aktionsbündnis „Schulsozialarbeit“ für eine feste gesetzliche Grundlage der Schulsozialarbeit zur Sicherstellung der Weiterfinanzierung nach Beendigung der ESF Förderung 2020.

„Zu einer modernen und gelingenden Schule gehört Schulsozialarbeit, um Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für die Unterstützung der Wirtschaft durch die Vorbereitung der zukünftigen Fachkräfte zu schaffen.
Schulsozialarbeit stellt in Mecklenburg - Vorpommern seit den 90er Jahren an der Schule sozialpädagogische Angebote bereit und orientiert sich bei der Gestaltung der Angebote am Bedarf und den individuellen Bedürfnissen und Interessen sowie den psychosozialen Lebenssituationen und Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen. Diese Angebote können insbesondere junge Menschen, die in akuten Krisen sind oder mit hohen psychosozialen Anforderungen und Belastungen aufwachsen, nachhaltige, positive Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung bieten. Unter anderem werden im Zusammenwirken mit Schule, Eltern, und anderen Akteuren Maßnahmen und Strategien zur Vermeidung von Schulverweigerung und -abbruch entwickelt, Schule für die vielfältigen Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen geöffnet und damit der Prozess der Umsetzung inklusiver Bildungsstrukturen voran getrieben. Gleichzeitig fördert Schulsozialarbeit das soziale Zusammenleben und gleichberechtigte Teilhabe, schafft Chancengleichheit und erweitert Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven für alle Kinder und Jugendlichen. Schulsozialarbeit bekommt gegenwärtig unter dem Aspekt der Integration von jungen Flüchtlingen in den Schullalltag eine neue Dimension.“

Das Aktionsbündnis fordert, dass die Schulsozialarbeit in Mecklenburg - Vorpommern ein fester und kontinuierlich finanzierter Bestandteil der Jugendhilfe wird. Die Schulsozialarbeit braucht eine eigene gesetzliche Grundlage.