Berlin, den 29.09.2022. Die gestern im Bundeskabinett beschlossene Wohngeldreform ist aus Sicht der AWO zu begrüßen. Dazu erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
„Vor dem Hintergrund der aktuellen Mehrbelastung der Haushalte durch steigende Wohn- und Energiekosten und den gegenwärtig starken Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten ist es folgerichtig, das Leistungsniveau zielgerichtet und angemessen anzuheben und die Reichweite des Wohngeldes auf Haushalte auszudehnen, die diese Unterstützung dringend benötigen.
Angesichts des steigenden finanziellen Drucks auf Haushalte mit wenig Einkommen ist es absolut vonnöten, dass das Wohngeld-Plus für Entlastung sorgt. Der Bundestag muss dem Entwurf zustimmen! Allerdings: Das Wohngeld gehört zu den Leistungen, die von den potentiell berechtigten Personen häufig nicht in Anspruch genommen werden, weil die Leistung zu wenig bekannt ist. Deshalb braucht es eine Informationskampagne, damit die Leistung auch bei den berechtigten Haushalten ankommt.“
Die vollständigen Stellungnahmen des AWO Bundesverbandes zum „Wohngeldplus“ und Heizkostenzuschuss gibt es hier zum Download.
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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Sie wird bundesweit von über 300.000 Mitgliedern, mehr als 72.000 ehrenamtlich engagierten Helfer*innen und rund 242.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.
Quelle: AWO-Bundesverband e.V.
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