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Aktionswoche Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 09.02. – 15.02.2020

Kinder Aus Suchtbelasteten Familien

Dass Familien mit psychisch- und suchtkranken Eltern Hilfen benötigen, ist fachlich unumstritten. Auch ist lange bekannt, dass der Hilfebedarf der Kinder und Jugendlichen vielfältig und über ihre gesamte Entwicklungsspanne hinweg erforderlich ist. Dies bestätigt auch die vom Deutschen Bundestag im Jahr 2017 einberufene Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Situation von Kindern psychisch- und suchtkranker Eltern (AG KpkE) in ihrem Abschlussbericht, der im Dezember 2019 dem Bundestag zugeleitet wurde:

„Die Leistungen sind sowohl individuell als auch am Bedarf der Familie ausgerichtet flächendeckend auf- und auszubauen und für die betroffenen Kinder über alle Altersgruppen hinweg und ihre Eltern zugänglich zu machen.“

Die gebotene Dringlichkeit einer verlässlichen Finanzierung der flächendeckenden Versorgung betroffener Kinder, Jugendlicher und Familien wird aus der Sozialpsychiatrischen- und Suchthilfe-Praxis seit Jahrzehnten benannt. Der Abschlussbericht der AG KpkE empfiehlt viele zielführende Schritte hin zu einer solchen Versorgung – allein die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs ist dort nicht abgebildet!

In Deutschland werden bereits vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche, Mütter und Väter umgesetzt. Diese sind jedoch in der Regel ganz oder teilweise von Stiftungs- oder Spendengeldern abhängig. Viele Kommunen, Verbände und Organisationen engagieren sich für die Versorgung der Familien. Engagement bedeutet in diesem Fall auch, wirtschaftliche Risiken einzugehen, wenn die Finanzierung der Hilfen nicht gesichert ist.

Hier finden Sie alle Informationen zur Online Petition: https://bit.ly/2UnPjv3

Quelle: change.org Bildquelle: pixabay.com

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