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AWO zeichnet Aufruf für qualitativ hochwertigen Ganztag mit

Berlin, den 15.05.2023. Der AWO Bundesverband ist Mitzeichner des Aufrufs für eine qualitativ hochwertige Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes und unterstreicht damit weiterhin die Wichtigkeit einer guten Ganztagsbildung für Grundschulkinder.   

„Der Ganztagsausbau und die Ausgestaltung guter Ganztagsangebote für Grundschulkinder ist die Herausforderung im Bildungsbereich in den kommenden Jahren“, sagt Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt, „Die Zeit bis zum Schuljahr 2026/2027 ist knapp. Jetzt müssen sich alle Akteur*innen hinsetzen und auf einen wirkungsvollen Qualitätsrahmen hinarbeiten. Bund, Länder, Kommunen, Verbände, Gewerkschaften, Sozialpartner: Schule und Jugendhilfe müssen gemeinsam im Sinne der Kinder agieren – nicht nebeneinanderher“, so Sonnenholzner.  

Qualitativ hochwertige Ganztagsangebote müssen die Vielfalt der Angebote in den Ländern anerkennen und das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Nur so leisten sie ihren Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und ermöglichen gerechtere Zukunftschancen für alle Kinder.   

Der Aufruf ist aus einem Bündnis mehrerer Organisationen und Verbände im Rahmen des Zivilgesellschaftlichen Dialogs hervorgegangen. Alle Mitwirkenden und Unterzeichnenden eint die Forderung nach einem qualitativ hochwertigen Qualitätsrahmen für die Ganztagsbildung. Die AWO setzt sich seit Jahren für verbindliche Regelungen zur Qualität im Ganztag ein. Bereits im Sommer 2020 hat die AWO den Rechtsanspruch und den Ausbau qualitätsvoller Angebote mit einer Kampagne begleitet. Im Herbst 2022 wurde das entsprechende Positionspapier vorgelegt.  

Zum gemeinsamen Aufruf und AWO Positionspapier: https://awo.org/awo-zeichnet-aufruf-fuer-qualitativ-hochwertigen-ganztag-mit

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Sie wird bundesweit von über 300.000 Mitgliedern, mehr als 72.000 ehrenamtlich engagierten Helfer*innen und rund 242.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.


Quelle: AWO-Bundesverband e.V.

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