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Integrationsgipfel: AWO fordert verpflichtende Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Integration

Berlin, den 10.03.2021. Der AWO Bundesverband begrüßt die Ergebnisse des gestrigen Integrationsgipfels. Gleichzeitig forderte der Verband, die erarbeiteten Maßnahmen müssten nun zügig verbindlich umgesetzt werden. Dazu erklärt Jens M. Schubert, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

„Vielfalt ist Grundlage und Ziel einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft. Deshalb ist es zentral, die politische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte aktiv zu fördern und zu ermöglichen. Dabei sind Politik und Gesellschaft in der Pflicht, die strukturellen Benachteiligungen und Hürden abzubauen. Wir können die vielen Talente und Perspektiven wahrlich gut gebrauchen.“

Bei diesem 13. Integrationsgipfel, an dem auch die AWO wieder beteiligt war, standen die Abschlussdokumente der beiden letzten Phasen des Nationalen Aktionsplans Integration mit den Themen „Zusammenwachsen“ und „Zusammenhalt“ im Zentrum. Er war in den zurückliegenden Jahren von etwa 300 Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft erarbeitet worden. Dabei war die Perspektive von Migrant*innenorganisationen intensiv mit einbezogen worden – sowohl bei der Identifizierung von Handlungsfeldern als auch bei der Vorstellung guter Praxisbeispiele.

„Damit unsere vielfältige Gesellschaft abgebildet werden kann, müssen Möglichkeiten zu Teilhabe und Partizipation gefördert werden. Dies ist in diesem Prozess gelungen“, zeigt sich Jens M. Schubert zufrieden und mahnt, „Nun muss es darum gehen, die auf dem Papier beschlossenen Maßnahmen auch finanziell abzusichern und zu fördern.“

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.


Quelle: AWO Bundesverband  e.V.

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