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Wohlfahrtsmarken kaufen und Gutes tun!

Seit 1949 gibt es Wohlfahrtsmarken!

Wer hätte bei der ersten Ausgabe dieser Sonderpostwertzeichen im Jahre 1949 damit gerechnet, dass dies der Beginn einer großartigen Erfolgsgeschichte sein könnte? Mehr als vier Milliarden Marken wurden seitdem auf Briefe und Postkarten geklebt, in Alben sortiert, unter Sammlern getauscht, auf Auktionen versteigert. Das Alleinstellungsmerkmal der Wohlfahrtsmarken ist, dass durch ihren Kauf und Verkauf Menschen in besonderen Situationen geholfen wird: Das „Plus“ des „Porto mit Herz“ fließt unmittelbar in die soziale Arbeit von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, DRK, Parität und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Es ist das gemeinsame Anliegen aller Verbände, die soziale Not durch ihre handfeste, tägliche Arbeit zu lindern. Zu dieser gemeinsamen Vision passt die gemeinsame Wohlfahrtsmarke. So vielfältig wie die Themenbereiche, aus denen die Motive der Sonderpostwertzeichen „Für die Wohlfahrtspflege“ stammen, so vielfältig sind die Einsatzfelder, in denen mit den Erlösen aus dem Verkauf der Marken Menschen in besonderen Lebenslagen Hilfe und Unterstützung finden.

So gehören u. a. die Gesundheitshilfe, die Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe sowie die Hilfen für Menschen mit Behinderungen genauso wie die große neue Aufgabe der gesellschaftlichen Integration zu den Haupteinsatzgebieten der Wohlfahrtsverbände – vor allem immer dann, wenn staatliche Hilfen nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind. Haupt[1]und Ehrenamtliche arbeiten dabei Hand in Hand.

Wozu Wohlfahrtsmarken? – Nutzen, Zweck, Historie

Der Erlös aus dem Verkauf der Sonderpostwertzeichen fließt in die wichtige soziale Arbeit der AWO und der fünf anderen Verbände der freien Wohlfahrtspflege.

Schirmherr des Sozialwerks Wohlfahrtsmarken ist traditionell der amtierende Bundespräsident. Jedes Jahr werden Menschen, die sich in besonderer Weise für die Wohlfahrtsmarken einsetzen, beim jährlichen Fest im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten geehrt. Seit 70 Jahren werden durch die Wohlfahrtsverbände der BAGFW Wohlfahrtsmarken (WOM) verkauft. Das grundsätzlich positive Image der Wohlfahrtsmarken, die Unterstützung durch den Bundespräsidenten als Schirmherrn, das Bundesfinanzministerium (BMF), den Bund Deutscher Philatelisten und das Potential der verbandseigenen Strukturen der Wohlfahrtsverbände als Vertriebsstellen soll unterstützend beim Absatz der Marken helfen.

Sie möchten selbst Wohlfahrtsmarken erwerben? Hier finden Sie weitere Informationen dazu: https://awo-engagiert.awo.org/

Ihr AWO Team

Quelle: AWO Bundesverband e.V.

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