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Boys’ Day bei der AWO Rostock: Zwischen Spielteppich und Action-Alltag

Berufe haben kein Geschlecht. Auch wenn es heutzutage keine klassischen „Männer-“ oder „Frauenjobs“ mehr geben sollte, ist der Boys’ Day für Schüler in ganz Rostock nach wie vor ein wichtiger Termin. Es geht darum, Vorurteile abzubauen und echte Einblicke zu gewinnen: Was leistet ein Erzieher eigentlich? Welche pädagogischen Konzepte stecken hinter Kita und Hort? Und: Wie anstrengend ist der Job wirklich?

In der Kita Rappelkiste, dem Kinderhaus am Warnowpark und dem Hort Groß und Klein öffneten wir heute die Türen für neugierige Jungs aus unterschiedlichen Schulen und Klassenstufen.

Vom Klassenzimmer direkt in die „Rappelkiste“

In der Kita Rappelkiste waren Florian und Richard (beide 12 Jahre) zu Gast. Richard, der die 6. Klasse der KGS Rostock besucht, kam ganz gezielt zu uns: „Die Infos zum Boys’ Day gab es in der Schule. Da ich nicht unbedingt in ein Krankenhaus wollte, habe ich mich für die AWO entschieden.“

Florian (ECOLEA Warnemünde) fand es vor allem spannend, hinter die Kulissen des Kita-Alltags zu blicken. Sein Highlight bisher? „Am coolsten ist, dass die Kinder einen sofort als Kumpel aufnehmen. Man muss unheimlich viel spielen – das macht richtig Laune!“

Ob die beiden später wirklich Erzieher werden, steht noch in den Sternen, aber der Einblick war Gold wert.

Ehrliche Erkenntnisse im Kinderhaus am Warnowpark

Im Kinderhaus am Warnowpark ging es für Finn (13), Paul (14) und Max (14) mitten ins Geschehen der „Mäuse-“ und „Hasengruppe“. Hier lernten die drei schnell, dass der Job auch eine ordentliche Portion Nervenstärke erfordert. „Es ist schon ganz schön stressig, weil es zwischendurch echt laut wird“, gibt Paul (CJD Rostock) ehrlich zu. Max und Finn sind sich nach dem Tag einig: Für sie geht es später wohl eher zum Bund oder ins Handwerk. Doch genau das ist das Ziel des Tages – herauszufinden, was zu einem passt und was nicht. Die Jungs waren sich trotzdem einig: Die AWO hat sie super aufgenommen und die Atmosphäre war klasse.

Heimspiel im Hort „Groß und Klein“

Auch im Hort „Groß und Klein“ war jede Menge los. Unter den Teilnehmern waren Louis und Oskar (beide 13). Für Oskar (Störtebeker Schule) war der Besuch eine Reise in die eigene Vergangenheit: „Ich bin schon das dritte Mal hier, weil ich früher selbst in diesen Hort gegangen bin. Es ist echt witzig, die alten Erzieher von damals wiederzusehen!“ Louis ist sich zwar noch nicht ganz sicher, ob ein sozialer Beruf das Richtige für ihn ist, fand den Tag aber trotzdem wichtig: „Es ist spannend zu sehen, wie der Job hier abläuft. Ob ich das später mache? Mal sehen.“

Ein Tag, der hängen bleibt

Eines steht fest: Der Boys’ Day hilft dabei, die eigene Berufswahl zu festigen – egal, ob man sich am Ende für oder gegen einen sozialen Beruf entscheidet. Ein bisschen Zeit bis zur Ausbildung haben die Jungs ja noch. Wir danken allen Einrichtungen und den engagierten Schülern für diesen tollen Tag und freuen uns schon auf den nächsten Boys’ Day!

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Euer AWO-Team Rostock!

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#aworostock#ausbildung #boysday #zukunftstag

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